Energie mit Herz

Photovoltaik

Wie viel Kraft die Sonne hat, spüren wir ganz deutlich auf der eigenen Haut. Jahr für Jahr strahlt sie mehr als das 8.000-fache des Weltenergiebedarfs auf die Erde. Und diese Energie können Sie nutzen, um Strom zu erzeugen – mit einer Photovoltaik-Anlage auf Ihrem eigenen Dach.

Zukünftig werden die Energiepreise kontinuierlich weitersteigen, deshalb sollten Sie jetzt auf selbstproduzierten Ökostrom aus Sonnenenergie umsteigen. Sie können diesen Strom dann selber nutzen oder ins Netz einspeisen. Beim Eigenverbrauch nutzen Sie den erzeugten Strom in Teilen oder vollständig für Ihren Bedarf. Ihre Kosten können Sie damit gleich zwei Mal senken:  Erstens müssen Sie bei Ihrem Versorger weniger Strom einkaufen, zweitens sind Sie unabhängiger von künftigen Strompreiserhöhungen. Mit modernen Speicherlösungen können Sie Ihre noch unabhängiger werden, da Sie Ihren selbst erzeugten Strom für 24 Stunden zwischenspeichern können und somit den Tag über nutzen können.

Brennstoffzelle

Eine Brennstoffzelle ist eine Vorrichtung, die hocheffizient wasserstoffreiche Brennstoffe in Elektrizität umwandeln kann. Sie benötigt dabei gerade einmal so viel Platz wie eine Waschmaschine. Dazu arbeiten Brennstoffzellen mit einer elektrochemischen Reaktion anstatt einer „klassischen“ Verbrennung. Das Prinzip ist ähnlich dem einer Batterie, die kontinuierlich Strom aus einer chemischen Reaktion bereitstellt. Wie eine Batterie verfügt auch eine Brennstoffzelle über eine Anode, eine Kathode und einen Elektrolyten. Im Gegensatz zu Batterien können Brennstoffzellen jedoch keine Energie speichern. Stattdessen können Brennstoffzellen kontinuierlich Strom erzeugen, solange sie mit Brennstoff und Luft versorgt werden.

Im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren oder mit Kohle bzw. Gas betriebenen Turbinen verbrennen Brennstoffzellen den Brennstoff nicht. Das heißt, es gibt bei Brennstoffzellen auch keine sich schnell bewegenden Kolben oder Ähnliches und damit auch keine lauten Betriebsgeräusche, Vibrationen, keinen mechanischen Verschleiß und damit auch ein geringerer Wartungsaufwand. Brennstoffzellen verwenden zur Stromerzeugung eine lautlose elektrochemische Reaktion und arbeiten deshalb 2- bis 3-mal so effizient wie traditionelle Heizungstechnik. Außerdem wandeln sie die chemisch gespeicherte Energie des Brennstoffs direkt und ohne Zwischenschritt in Elektrizität um. Sie erzeugen also ihren Strom selbst und zwar dort wo er gebraucht wird. Dadurch werden Übertragungsverluste durch das Stromnetz vermieden und die Umweltbelastung reduziert.

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